Twin-implantat

METHODE des TWIN IMPLANTATS DI GIULIO

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Es ist eine Methode der Implantologie die, dank modernster Techniken wie das Gusstitan, die Stereolithographie, fast alle Fälle von Zahnlosigkeit mit Charakteristiken von auch bedeutendem Knochenmangel (dünner, tiefer, hohler Knochen mit breiten nicht erhöhbaren Kieferknochen) behandelt.

Bildung des Implantats:

Aus einem Kieferabdruck (CT-Scan multislice 128 ) wird ein stereolithografisches Modell des Kieferknochens des Patienten angefertigt. Dieses Modell zeigt die Dicken des Knochens und vor allen Dingen die Unebenheiten (Vorsprünge oder Vertiefungen) der Oberfläche. Die Vorsprünge und Vertiefungen bestimmen die sofortige Verankerung des Implantats und erlauben somit die erste Blockierung auf dem Knochen. Dies wird vom Implantologen mit äußerster Präzision am stereolithografischen Modell konzipiert und besteht aus zwei parallel stehenden Barren, die durch Stäbe, auf welche die fertige Prothese kommt, miteinander verbunden werden. Gegossen aus Titan, röntgenologisch überprüft und schließlich sterilisiert, ist es fertig zum Einsetzen außen auf den Knochen.

Anbringung des Implantats:

Zunächst wird das Zahnfleisch geöffnet, das Implantat an der richtigen Stelle angebracht, am Knochen befestigt und; danach wird das Zahnfleisch zugenäht.

Der Eingriff ist kurz und erfordert keine Aufbohrung des Kieferknochens.

Dafür sind eine örtliche Betäubung und eine intravenöse Sedierung ausreichend. Somit erhält der Patient das Gefühl der Leichtigkeit und des Wohlbefindens.

Gebrauch des Implantats:

Direkt nach dem Einsetzen: Zunächst durch ein Provisorium; nach 20 – 30 Tagen durch eine endgültige Prothese.

Sofortige Befestigung des Implantats:

Sofortige Befestigung des Implantats ist durch die millimetergenaue Anbringung der beiden aneinander gekoppelten Barren gegeben, die unmittelbar an den Vorsprüngen und Vertiefungen des Knochenkamms verankert werden. Die Verbindung der beiden Barren wird während des Eingriffs durchgeführt. Die Barren sind vorher getrennt um die Überwindung der Vorsprünge und der Vertiefungen auf der Knochenoberfläche zu gewährleisten.

Entlastung der Kaukräfte:

Im Oberkiefer imitieren die zwei gegenüber liegenden Barren (interner und externer) auf perfekte Weise die Verzweigung der drei Backenzahnwurzeln, mit dem Ziel, die Kaubelastung der gegenüberliegenden Zähne mit höherer Kraft zu unterstützen.
Die Eigenschaften der Barren (parallel, gegenüberliegend und gekoppelt) erlauben eine gleichmäßige Kaukraftentlastung auf der gesamten Oberfläche wie bei natürlichen Zähnen, ganz gleich ob es sich um ein Ganz- oder ein Teilimplantat handelt.

Nachprüfung am stereolithografischen Modell:

Da das Twin auf dem Knochenkamm und nicht im Knochenkamm angebracht wird, hat der Implantologie die Möglichkeit es am stereolithografischen Modell, das die Anatomie des Knochens genau reproduziert, zu testen. So kann man die richtige Verbindung zwischen dem Implantat und dem Modell feststellen. Diese allgemeine Probe wird, vor dem Eingriff im Mundraum, vorgenommen. Das bedeutet, dass der eigentliche Eingriff an sich nur aus dem Positionieren eines perfekten Implantats am Kieferknochen des Patienten besteht. Die Kontrollprobe durchläuft verschiedene Phasen:

  1. Das Positionieren und Zusammensetzen der beiden Barren (des internen und externen) am stereolithografischen Modell, und die Prüfung der exakten Verbindung;
  2. Röntgenaufnahme zur Feststellung der Integrität der Titanfusion;
  3. Kontrolle der einwandfreien Koppelung der Stäbe als Stütze der Prothese;
  4. Kontrolle der Genauigkeit der Montagekronen auf den Stäben;
  5. Extraktionsproben um die Wirksamkeit der primären Befestigung zu testen, sowie vertikale und horizontale Kompressionsproben um die Kaubelastung zu kontrollieren, welche gleichmäßig auf den beiden Barren verteilt sein soll.

Das „Twin-Implant-Di-Giulio“ als Alternative zum endostalen Zahnimplantat, auch beim Misserfolg:

Falls eine oder mehrere Schrauben sich nicht im Knochen osteo-integrieren, wird das „Twin-Implant“ aus Titan so konstruiert, dass es auch in den von Schrauben zurückgelassenen Hohlräumen, eingesetzt werden kann.

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